FSJ Kultur NRW
Ein Webauftritt, der jungen Menschen das FSJ Kultur näherbringt.
Kultur & Bildung
Webdesign & UX
Role
Webdesign & UX
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team
Solo
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Web

Ein Relaunch für ein breites Aufgabenfeld
Die LAG ABK verbindet kulturelle Jugendarbeit, Fortbildungen und die Freiwilligendienste Kultur und Bildung in Nordrhein-Westfalen. Entsprechend umfangreich waren die Inhalte, die auf der bestehenden Website zusammenkamen.
Im Rahmen meiner Arbeit bei pechschwarz® entwickelte ich das Webdesign für einen vollständigen Relaunch. Neben einem neuen visuellen Auftritt wurde auch die Sitemap grundlegend überarbeitet. Ziel war es, die verschiedenen Arbeitsbereiche verständlicher zu ordnen und den Fokus stärker auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer zu legen.
Dabei musste die Website sowohl jungen Interessierten einen einfachen Einstieg ermöglichen als auch Fachkräften, Einsatzstellen und Förderpartnern detaillierte Informationen bereitstellen. Diese unterschiedlichen Perspektiven bildeten die Grundlage für die neue Struktur.

Ein offener und zugänglicher Auftritt
Die bestehenden Logos der LAG ABK und der Freiwilligendienste bildeten den Ausgangspunkt. Das weitere digitale Gestaltungssystem wurde für den Relaunch neu entwickelt.
Weiche Farbverläufe verbinden kräftige Blau- und Türkistöne mit warmen, zurückhaltenden Flächen. Großzügige Typografie und abgerundete Bild- und Inhaltsmodule geben der Website einen jungen und offenen Charakter. Gleichzeitig sorgen ruhige Layouts, deutliche Kontraste und ausreichend Freiraum dafür, dass auch umfangreichere Informationen gut lesbar bleiben.
Die Gestaltung sollte die kulturelle und soziale Ausrichtung der Organisation sichtbar machen, ohne institutionell oder distanziert zu wirken. Fotografien von jungen Menschen und gemeinschaftlichen Situationen ergänzen die sachlichen Inhalte um eine persönliche Ebene.

Ein flexibles System für viele Inhalte
Neben den zentralen Einstiegsseiten musste das Design zahlreiche unterschiedliche Inhaltstypen abbilden. Dazu gehörten Informationen zu den Freiwilligendiensten, Fortbildungen, Einsatzstellen, Publikationen und den verschiedenen Aufgabenbereichen der LAG ABK.
Dafür entwickelte ich ein modulares Seitensystem mit wiederkehrenden Karten, Textbereichen, Bildern und klaren Handlungsaufforderungen. Die Komponenten lassen sich je nach Inhalt unterschiedlich kombinieren und sorgen trotzdem für einen konsistenten Gesamtauftritt.
Das System wurde von Beginn an responsiv gedacht. Inhalte, Hierarchien und Interaktionen sollten auch auf kleineren Geräten verständlich bleiben und sich flexibel an neue Themen oder zukünftige Angebote anpassen lassen.

Vom Entwurf zur veröffentlichten Website
Bis auf die Programmierung verantwortete ich die Gestaltung des Projekts weitgehend eigenständig. Dazu gehörten die neue Seitenstruktur, das UX-Konzept, die visuelle Ausarbeitung, responsive Ansichten, Komponenten, Prototyping sowie die Übergabe und Abstimmung mit der Entwicklung. Begleitet wurde das Projekt durch das Projektmanagement.
Da die Arbeit der LAG ABK öffentlich gefördert wird, mussten neben den gestalterischen Anforderungen auch verschiedene institutionelle und gesetzliche Vorgaben berücksichtigt werden. Dadurch war die Abstimmung umfangreicher als bei vielen anderen Projekten und machte eine besonders sorgfältige Ausarbeitung einzelner Details notwendig.
Rund 95 Prozent des entwickelten Designs wurden in die finale Website übernommen. Sie ging im September 2024 online. Das Projekt hat mir gezeigt, wie entscheidend eine durchdachte Informationsarchitektur, klare Kommunikation und gestalterische Konsequenz bei einer umfangreichen öffentlich geförderten Website sind.

Orientierung für unterschiedliche Zielgruppen
Die zentrale UX-Herausforderung lag im Umfang der Website. Während sich Interessierte zunächst einen Überblick über das FSJ und mögliche Einsatzstellen verschaffen möchten, suchen Fachkräfte und Partner häufig gezielt nach Fortbildungen, Publikationen oder organisatorischen Informationen.
Die neue Informationsarchitektur ordnet diese Inhalte nach Themen und Nutzungssituationen. Eindeutige Hierarchien, wiederkehrende Seitenelemente und klar voneinander getrennte Bereiche erleichtern die Orientierung. Besonders wichtige Angebote wie Fortbildungen und Einsatzstellen wurden so eingebunden, dass sie schnell erreichbar sind, ohne andere Inhalte in den Hintergrund zu drängen.
Dadurch entstand eine Struktur, die sowohl einen einfachen Einstieg als auch die gezielte Suche nach vertiefenden Informationen ermöglicht.

